UID973576
威望181
金钱16968
交易诚信度0
主题18
帖子3582
注册时间2012-5-11
最后登录2025-8-28
超级会员
     
交易诚信度0
注册时间2012-5-11
|

楼主 |
发表于 2014-5-1 01:20
|
显示全部楼层
本帖最后由 执迷尔悟 于 2014-5-1 06:51 编辑
快乐起航! 发表于 2014-4-30 19:56 
看来以后还得换钻石头,有什么品牌的mono头推荐?
用什么mono头这个问题曾经在德国的HiFi论坛上“一石激起千层浪”, 引起德国式的长篇大论(长达几十页)的详细技术讨论。读了会立刻血压升高。如果把问题大大简化, 可以用一般圆锥针尖(之前曾笔误为椭圆针尖)的stereo唱头回放mono唱片。说的复杂一些, 则涉及mono( 这里只说33转的LP)唱片是以什么侧面半径的金刚石刀切割的音槽,在mono和stereo交替的那个时代,曾经出现几种半径交替。 用不适当的侧面半径的唱针尖, 有时会潜入音槽过深,炒豆声大和其它问题。据说Ortofon的OMB 和 OD系列的唱头比较万能。下面是那次讨论中的一位黑胶元老一次回帖的内容(他不辞辛苦地写到破晓6点,彰显德国人的认真),可惜是德文的,我也无心翻译, 太长了:
#19 erstellt: 07. Dez 2011, 06:11
Hallo Jens,
Über die Phonostufenfrage brauchen wir bei mir wohl nicht mehr zu diskutieren ;-)
Zur Nadelfrage: (唱针的问题)
Ursprünglich war die Mikrorille für eine Rundnadel mit 25 Mikrometern (0.1 mil) Spitzenverrundung genormt, die Norm resultierte aus der Firmennorm der RCA, die in den späten 40er Jahren die Mikrorille nebst zugehörigem Schneidewerkzeug in den USA einführte.
Frühe Stereoschallplatten (Herbst 1958 +) waren zunächst für eine "Stereonadel" Rundnadel mit 12,5 Mikrometern (0.05 mil) Spitzenverrundung genormt.
Als Kompromiß wurde in den 60er Jahren die 15 Mikrometer Rundnadel als Universalnadel nach IEC (und wohl auch nach anderen Normen) festgelegt. Nach und nach wurden dann (über den Verschleiß der Schneidstichel...) in den Schneidanstalten die Stereorillen auf 15 Mikrometern geschnitten. Zu den Raritäten meiner Sammlung gehören aber auch ein paar Stereo Fehlpressungen, die eindutig auf "breite" 25er Rille geschnitten sind. Sie klingen excellent. Ebenso gibt es Mono's (insbesondere diejenigen mit "Extended Play" verlängerter Spielzeit), die 12er Rillen haben.
Genaueres müßte ich 'raussuchen. Pickups, die überwiegend für Mono und/oder höhere Auflagekräfte (Kristallsysteme mit 5 Gramm usw.) angedacht waren, wurden gerne auch in 17,5 Mikrometer Spitzenverrundung als Kompromiß gefertigt.
Mono in Mikrorille gibt es Heute sowohl mit "normalen" Mikrorillen für übliche 15er/17er Nadeln als auch mit "breiter" Rille für 25er Nadeln. Vor mir liegt z.B. gerade "Swing with Benny Goodmann" (CBS S 52 340) in der "Re Canneled Stereo" Nachpressung aus 1972. Es handelt sich entgegen aller Weisheiten um eine Pressung mit "breiten" 25er Rillen, die monaural sehr schön und stereophon besch*** klingt. Was es ist, steht aber leider nur selten 'drauf, und falls man mit einer 25er Nadel eine 15er Rille abtastet, beschädigt man sich die Schallplatten.
Also Vorsicht mit Spezialschliffen.
Die seit jüngerer Zeit wieder gängige 25er Rundnadel reduziert den Klirrgrad der Abtastung und senkt das Grundgeräusch. Originale 12,5er Stereonadeln (usw.) mußte ich mir bisher stets nachfertigen lassen (schwierig zu bekommen). Beide Faktoren (Klirr wie Knackgeräusche) sind (Spezialschliffe ausgenommen) von der Nadelverrundung der Rundnadel direkt abhängig. Weil die Kontaktfläche zur Schallplatte nicht der Nadelverrundung entspricht, sondern kleiner ist (verbrauchte Nadeln einmal ausgenommen) kann eine ordentlich erhaltene 25er Rundnadel durchaus ein Spektrum von bis zu 25 kHz erreichen.
Schellack hat ebenso eine jahrzehntelange Enwicklung hinter sich. Für die "Blütezeit" Deutscher Pressungen der 50er Jahre empfiehlt sich je nach Erhaltungszustand der Schallplatten eine Rundnadel mit 50 Mikrometern (0.2 mil) Spitzenverrundung oder etwas dicker (nicht mehr als 75). Für uralte Pressungen kann man je nach Erscheinungsjahr (usw.) auf bis zu 100 Mikrometer (0.4 mil, im Extremfall 0.5 mil) Spitzenverrundung gehen.
Darüber hinaus gibt es noch weitere "Sonderrillen", etwa für uralte LP's aus Schellack und mit 33 RPM, für Filmton (mit optischem Film synchroniserte Schallplatten), für Tonstudio Transcriptionen, sowie die normgemäße, aber sehr rare 16 RPM Picorille.
Wer einmal eine meiner Vorführungen erlebt hat, erinnert sich sicherlich daran, daß ich stets ein ganzes Döschen handgefertigter Spezialnadeln dabei hatte, von 80er Rundnadel bis zur van den Hul war da so einiges zu entdecken.
Zur Verschaltung: (接线)
Die Stereo Mikrorille enthält in der Seitenschrift (Berliner Schrift) die monaurale Information, und in der Tiefenschrift (Edison Schrift) die Rauminformation. Mit der Spitzenverrundung ändert sich demnach ebenso die Eintauchtiefe und damit der Abtastwinkel der Rundnadel in der Rille. Für exakte Restaurationen alter Stereoaufnahmen verwendet man daher einen sogenannten "Korreleationsmesser" (ein Meßgerät) um das Verhältnis von monauraler Information zu Rauminformation korrekt festzustellen, und die passende Nadel zu finden.
Die Mono Mikrorille ist stets für Seitenschrift (Berliner Schrift, nach Emil Berliner) genormt.
Klassische Mono Mikrorillen Tonabnehmer können nur die Seitenschrift abtasten, bezüglich der Tiefenschrift sind sie starr. Solche Tonabnehmer (z.B. das originale Mono SPU) werden seit einiger Zeit wieder gefertigt. Gewinn ist eine 100% ige Austastung der Tiefenschrift, und damit ein Dynamikgewinn von typisch 6 dB. Außerdem kann die Nadel nicht seitlich an der Rillenflanke nach oben gleiten, was die Abtastung nochmals verbessert. Falls man jedoch eine Stereoschallplatte (auch eine Re-Channeled-Platte) mit einem solchen Tonabnehmer abtastet, wird die Rauminformation unwiederbringlich beschädigt.
Es wird daher empfohlen, für Seitenschriftplatten (also alle monauralen Mikrorillen) ein "normales" Stereo Pickup zu verwenden, wobei beide Stereokanäle ganz einfach parallel geschaltet werden. Die Austastung der Tiefenschrift geht dann elektrisch und in den Grenzen der Symmetrie des Stereoabtasters, bzw. der Phonostufe, sofern man erst hinter der Phonostufe auf Mono schaltet. Man erreicht damit einen Dynamikgewinn von typisch 3 bis 4 dB. Empfehlenswert ist, möglichst weit "vorne" zu monauralisieren.
Bezüglich der Normalrille (Schellackrille) gab es sowohl die meist verwendete monaurale Seitenschrift nach Emil Berliner als such (seltener) die Tiefenschrift nach T. A. Edison. Bei Seitenschrift wird die Abtastnadel von zwei Rillenflanken geführt, daher kommt es bei der Abtastung einer Mono Schallplatte mit Seitenschrift zu einer weiteren Reduzierung des Klirrgrads nach dem Gegentaktprinzip. Daher wurde die Seitenschrift - nach einer Frühzeit der Firmenkonkurrenzen - bevorzugt verwendet. Deutsche Schellacks der 50er Jahre verwenden die Seitenschrift.
Für die Abtastung der Tiefenschrift wird ebenfalls ein "normaler" Stereo Tonabnehmer empfohlen, wobei die beiden Stereokanäle seriell verschaltet werden. Normgemäß (Ausnahme Decca usw.) ist beim Stereo Pickup ausschließlich der rechte Kanal geerdet, der linke Stereokanal wird dann "obenauf" geschaltet. Man gewinnt einen theoretisch höheren Output und damit ebenso einen Dynamikgewinn, in der Praxis jedoch wurden Edison Platten etwas leiser geschnitten, um den Klirrgrad der Tiefenschrift etwas abzumildern, sodaß es in der Praxis "normal" klingt.
Die (einst gewerbliche) Gibbert Phono 85 verwendet daher einen Eingangswahlschalter, der außer den 2 Eingängen für 2 Pickups auch noch zweimal Mono in den Extremstellungen hat. Üblicherweise hat das Mono Seitenschrift. Hat man eine Edison Platte erwischt, so wird vom Mono Pickup die Tiefenschrift ausgeblendet, d.h. man hört so gut wie nichts. Man schaltet dann (bei meinen Phonostufen) einen Klick weiter, und hat die serielle Einstellung für Edison Tiefenschrift. Hat man einen solchen Schalter (den Du Dir sicherlich selbst verbasteln kannst), so ist man mit einem "normalen" Stereo Pickup und einem Satz verschiedener Abtastnadeln schon ganz gut gerüstet; wenn man den "Sport" ernsthaft betreibt, gehört dann noch (m)eine Multi-EQ Phonostufe dazu ;-)
Zum Laufwerk: (唱盘)
Mein Faible für Kombinationstriebler (PE, Braun, alte Thorens) ist hinlänglich bekannt ;-) für Mono Seitenschrift empfehle ich jedoch die Verwendung eines größeren Lenco (L-70, L-75 usw.). Bei diesen Laufwerken ist das Reibrad "stehend" angeordnet, d.h. das Reibradrumpeln wird in die Tiefenschrift gegeben. Weil genau diese Tiefenschrift bei Seitenschrift-Mono-Einstellung ausgeblendet wird, erhält man einen Dynamikgewinn.
Zum Pickup: (唱头)
Der Tonarm mit "Ortofon Connector" (später SME Headshell) ist unabdingbar, wenn man im Mono Bereich mit MC Tonabnehmern arbeiten will. Bei altem Studioequipment hat man stets einen ganzen Satz Pickups mit verschiedenen Nadeln je nach Pressung zur Hand. Wer das SPU liebt, bekommt es - gewisse Bonität vorausgesetzt - noch Heute in (fast) allen Varianten nachgefertigt. Ich für meinen Teil gehöre zu den MM Fetischisten, und tausche nur die Nadel.
Das zur Zeit wohl universellste Pickup "von der Stange" dürfte in der Tat Ortofons OMB / OD Serie sein. Ich verwende es im Fadenlager Tonarm meiner PE 3310 studio Replica. Es passen die gleichen Nadeln wie in der gesamten Concorde Serie, wer das will, kann also auch ein "Nght Club Pro" verwenden, um sich einen Satz Spezialnadeln "von der Stange" (also nicht zu teuer) zu beschaffen, und exotische Rillenformate damit abtasten.
Die Ortofon N 78 funktioniert bei mir und bei Deutschen Schellacks der 50er Jahre und mit nur 3 Gramm Auflagekraft in meinem leichten Tonarm ganz hervorragend, bringt aber auch eine ganz excellente Auflösung. Will sagen, die Schellacks sollten nicht zu alt (+1950) und in gutem Zustand sein, schlecht erhaltene Stücke knistern mit dieser Nadel arg. Aus den Überspielungen gut erhaltener Schellack Aufnahmen konnte ich mit dieser Nadel und entsprechendem EQ durchaus HiFi tauglichen Klang mit tadellosen Spektren bis etwa 18 kHz erreichen.
Die Ortofon N 25 ist (je nach Ermessen) eine etwas teure Spezialnadel für Mono Mikrorille, die es (im Vergleich zu Spezialanfertigungen) zu halbwegs vernünftigem Preis "von der Stange" gibt. Als Alternative kann man sich im "Pro" Segment der Ortofon umschauen; mit etwas Suchen findet man für diese Pickups derzeit so ziemlich alles an Rundnadeln zwischen 17 und 34 Mu, was das Herz nur begehren könnte, teilweise sogar recht günstig.
Im Stereosegment kann die Ortofon Concorde Serie bis zur 40er Nadel (van den Hul) mithalten. Also ein sehr wandelbares Pickup.
Die Shure N 78 (Nadel für das M 75) gibt es von vielen Herstellern und in vielen Ausführungen. Ich habe fast alle durchprobiert, in aller Regel ist ein gutes Schellack Resutat gegeben. Einzig der "Fabrikat Pfeiffer" Nachbau ist bei mir durchgefallen - die Aufhängung ist dort so weich, daß die Nadel schon nach 10 bis 20 Spielstunden "abtaucht" und dann der Nadelträger auf der Platte aufsetzt. Vielleicht hatte ich Montagsfertigung. Dreher & Kauf Nachfertigungen der N 78 laufen bei mir tadellos. Klang und Auflösung sind gut, aber nicht ganz so gut wie bei der Ortofon OM 78.
Das Shure M 98 ist aus der Stereo Serie abgewandelt, mit Mono Brücken auf den Pins. Wer einen Mono Schalter in der Phonostufe hat, verwendet besser die Stereoversion, und tauscht die Nadel.
Alle hier angeführten Pickups sind zu "weich" für den weiter oben empfohlenen Lenco Plattenaspieler; ich favorisiere leichte Tonarme, auch bei Mono, und auch bei Schellack. Geht man HiFi gerecht an die Sache 'ran, sind Schellacks sehr empfindlich. Der Lack bricht bei Überlastung der Rillenflanke sofort weg, sind die Platten drei- bis viermal auf einem Grammophon abgespielt worden, ist's in Sachen "guter Klang" vorbei. In Sachen gepflegter Schellacks darf man aber durchaus Ansprüche stellen.
Kristallsysteme: (晶体唱头)
Ein alter PE REX A mit ELAC Tonabnehmer (oder PE Äquivalent) ist noch immer recht billig und klingt im ordentlich restaurierten Zustand durchaus gut, sofern man das Pickup mit ca. 500 Kiloohm abschließt. Als alter Röhrenfan kriegst Du das bestimmt hin. Du darfst mit solchen reinen Mono Tonabnehmern aber keine Stereo Platten abspielen, auch kein "Re Channeled". Die Auflagekraft von nominell 8 Gramm wirkt für Heutige Verhältnisse natürlich barbarisch, ist aber bei der 25er Mikrorillen Mononadel, die in diesem Pickup ab Werk 'drin war (die Nachbauten variieren, besonders die billigen) auch nicht schlimmer, als 1,75 Gramm auf einen vdH Schliff mit 4 Mikro Kantenverrundung zu geben. (Kraft pro Fläche; 8/25=0,32 ; 1,75/4=0,44). Die Sache sollte allerdings gut gepflegt und gewartet sein. Die ältere REX Version mit dem TFK Tonabnehmer mit Nadellager aus Schränkblech ist aber nach meinem Ermessen für die Abtastung von Mikrorillen ausdrücklich nicht zu empfehlen.
So, jetzt wartet mein Bett. (他最后说, 我得上床了 (早上6:11))
|
|